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Wir sponsern deinen Ableger

Sichere dir jetzt 20 EUR für deinen Ableger!

Schlaue Imker denken voraus. Wer jetzt noch Ableger seiner Bienenvölker macht, bereitet schon das nächste Honigjahr vor. Wir unterstützen 50 Imker, die mit Ablegern ihre Imkerei vergrößern, mit einem Beitrag von 20 EUR. Vorausdenken lohnt sich!

So kannst du mitmachen und 20 Euro bekommen:

1. Bilde einen neuen Ableger!
2. Maile uns ein Foto mit dir, deinem Ableger und dem BILLION BEES Logo.
Unser Logo kannst du einfach hier herunterladen und ausdrucken >>
3. Schnell mitmachen: Schick deine Mail bis zum 31. Juli 2021 an team@billionbees.net

Mitmachen können alle bei BILLION BEES registrierten Imker.
Noch nicht dabei? Hier kostenlos registrieren >>

Möglich ist diese Aktion durch die großzügige Unterstützung zahlreicher Bienenpaten: Danke an dieser Stelle für alle kleinen und großen Bienenförderer!

Je Imker ist ein Gewinn möglich, bei mehr als 50 Teilnehmern entscheidet das Los. Mit der Einsendung erklärst du dich einverstanden, dass wir das Foto verwenden dürfen. Die Aktion endet am 31. Juli 2021.

Warum sponsern wir Ableger?

Dieses Jahr war in vielen Gegenden ein schwieriges für Imker und Bienen. An vielen Orten bleibt nur die Hoffnung auf ein besseres 2022. Damit diese Hoffnungen erfüllt werden, unterstützen wir Imker, die Ableger bilden. Das führt nicht nur zu mehr Bienen – es ist auch ein probates Mittel, die Varroabelastung im Bienenvolk zu verringern.

Warum jetzt?

Die natürliche Schwarmzeit der Bienen geht im Juli zu Ende. Das kalte und nasse Wetter in vielen Regionen war für die Bienen mehr als eine Herausforderung: Es war ein echtes Problem! Deshalb braucht es jetzt engagierte Imker, die ihren Völkern helfen, gesund zu bleiben, gut vorbereitet in die neue Saison zu starten – und sie zu vermehren.

Deshalb unser Appell: Legt los und beeilt euch, die Zeit für die Bienen läuft!

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Machen Honigbienen den Wildbienen Konkurrenz?

So – der Garten ist nun herrlich bienenfreundlich umgestaltet: Wiesensalbei, Lavendel und Phacelie blühen um die Wette… und die ersten Wildbienen sind schon da, um Nektar zu ernten. Jetzt wäre es doch schön, auch ein paar Bienenvölker zu bewirtschaften, um eigenen Honig zu ernten, oder? Aber Moment: Machen die Honigbienen den wilden Schwestern eigentlich Konkurrenz? Sollte man das also lieber vermeiden, wenn einem am Schutz der immer seltener werdenden Wildbienen liegt?

Eine durchaus spannende Frage, auf die es keine pauschale Antwort gibt.

Honig- und Wildbienen haben verschiedene Stärken

Klar: Zahlenmäßig sind die Honigbienen ihren wilden Schwestern erstmal überlegen. So gibt es durch den Anstieg der Hobbyimkerei in Deutschland schon fast 1 Million Bienenvölker. Und die sammeln fleißig: Im Schnitt tragen die Arbeiterinnen eines Volkes pro Jahr rund 150 Kilo Kilo Nektar und bis zu 30 Kilo Pollen ein. Sie fliegen im Radius von bis zu 5 Kilometern zahlreiche Blüten an und sind deshalb wichtige Bestäuber für sehr viele Wild- und Nutzpflanzen – vorausgesetzt, die Bedingungen stimmen.

Anders ihre wilden Schwestern, die Wildbienen. Fast 600 verschiedene Arten von ihnen sind in Deutschland bekannt, dazu zählen auch rund 40 verschiedene Hummelarten. Ihr Flugradius ist klein und liegt nur rund 100 Meter um ihre Nester. Sie sind gewohnt, für sich selbst sorgen zu müssen, schließlich füttert sie niemand, wenn das Nahrungsangebot enger wird. Deshalb haben sie Superkräfte entwickelt: Wildbienen sind weniger zimperlich in puncto Temperatur, fliegen schon bei kühlerem Wetter und weniger Licht und suchen auch schwer erreichbare Blüten auf. Dabei arbeiten sie sehr effektiv: Auswertungen haben gezeigt, dass für die Bestäubung eines Hektars mit Apfelbäumen mehrere zehntausend Honigbienen notwendig sind. Die gleiche Arbeit leisten jedoch auch ein paar hundert Weibchen der Gehörnten Mauerbiene.

Nehmen sie sich was weg – und wenn ja, was?

Die Antwort auf die Frage nach der Konkurrenz ist nicht für jede Lage und Region gleich zu beantworten. Grundsätzlich lässt sich aufgrund von Studien sagen: Überall dort, wo es kein vielfältiges Angebot an Trachten gibt, wo Monokulturen vorherrschen oder wo Nahrungspflanzen generell Mangelware sind, gibt es Konkurrenz. Dort werden Wildbienenarten von Honigbienen durchaus verdrängt und können lokal aussterben. In Regionen, wo das Nahrungsangebot reichlich und über die Monate hinweg wechselnd ist, kommt es nicht zu einer Verdrängung. Hier beobachten die Forscher eher zunehmende Effekte der Spezialisierung. Die blütensteten Honigbienen fliegen ja eine Pflanzenart meist so lange an wie sie Nektar und Pollen spendet. Das hat den Vorteil, dass in dieser Zeit die flexibleren Wildbienen die anderen Nahrungsangebote nutzen und bestäuben können.

Das Fazit

Aus Sicht der Menschen gibt es verschiedene Aspekte der Bestäubung: Die Ernte maximieren durch mehr Ertrag, Honiggewinnung und natürlich der Erhalt der Artenvielfalt und des Naturschutzes. Aus der Sicht der Natur und der Pflanzen geht es immer nur darum, bestäubt zu werden, um sich vermehren zu können. Also ist es sinnvoll, wenn sich Honig- und Wildbienen möglichst ergänzen und das Nahrungsangebot vielfältig halten. In Naturschutzgebieten mit seltenen Wildbienenarten ist es jedoch sinnvoll, auf die Honiggewinnung mit Bienenvölkern zu verzichten. Hier sollten die Überlebenschancen der wilden Tiere das wichtigste Ziel sein.

Mehr zum Thema:

https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/wildbienen

www.wildbienen.de

Mehr zu Thema auch im Beitrag “Bienen-Vielfalt statt Konkurrenz-Denken >>

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Bienenfreundliche Pflanzen – jetzt vorsorgen!

Jeder, wirklich jeder kann was tun. Denn man braucht keinen Hektar Land, um etwas Sinnvolles für die Artenvielfalt zu leisten. Schon ein Blumentopf voller Lavendel, Pfefferminze oder eine neue Staude Muskateller-Salbei sind ein klasse Beitrag für die Natur. Wir zeigen, welche Pflanzen bei Wild- und Honigbienen gut ankommen!

Doch was sind eigentlich bienenfreundliche Pflanzen? Ganz einfach: Alle Pflanzen, die einen hohen Gehalt an Nektar oder Pollen haben. Das ist das Wichtigste. Klingt einfach, ist es aber nicht immer. Denn viele vermeintlich tolle Blüher wie Rosen, Forsythien oder Hortensien gibt es oft nur in einer Zuchtform, die für Insekten völlig wertlos ist.

Hinzu kommt: Nektar und Pollen sollten für Bienen gut erreichbar sein. Das ist nicht immer so. Zuchtrosen zum Beispiel sind meist sehr dicht und kompakt gefüllt mit Blütenblättern: hübsch für die Optik, sinnlos für Bienen, denn sie kommen so überhaupt nicht mehr an die Pollen ran. Wildrosen dagegen haben offene Kronblätter und ermöglichen den Zugang zu den Pollen für Insekten.

Deshalb hier mal eine Liste an mehrjährigen Stauden und Gewächsen, die jeder auf Balkon, Terrasse oder im Garten pflanzen kann.

  • Edeldistel
  • Natternkopf
  • Flockenblume
  • Acker-Witwenblume
  • Astern
  • Schneeheide
  • Blaukissen
  • Kamille
  • Salbei
  • Fast alle blühenden Kräuter…

Wer mehr Platz und Möglichkeiten hat, kann natürlich auch prima wunderschön duftende Sträucher und Bäume pflanzen, die Mensch und Tiere freuen. Sie sind hervorragende Nektar- und Pollenquellen für Wildbienen. Dazu zählen Weißdorn, Schlehe, Berberitze, Weiden und Wildrosen.
Haben Sie auch einen guten Pflanztipp für Bienenfreude? Gerne uns schreiben! (team@billionbees.net)